Die Entwicklung der Mietpreise in Schöneweide bereitet uns große Sorgen. In den letzten drei Jahren sind die Angebotsmieten um über 20 Prozent gestiegen. Immer mehr Mieterinnen und Mieter fürchten um ihre Wohnungen.
Unsere Position
Die SPD Niederschöneweide/Johannisthal steht klar für bezahlbaren Wohnraum für alle. Wir fordern:
1. Mehr öffentliche Wohnungsbauförderung
Der Senat muss endlich die Mittel für den sozialen Wohnungsbau aufstocken. In Schöneweide gibt es aktuell keine einzige neue öffentlich geförderte Wohnung in Planung. Das ist ein Skandal.
2. Stärkung der Milieuschutzgebiete
Das bestehende Milieuschutzgebiet muss erweitert und seine Regeln konsequent durchgesetzt werden. Umwandlungen von Miet- in Eigentumswohnungen müssen gestoppt werden, wenn sie die soziale Struktur des Kiezes gefährden.
3. Modernisierungsmieterhöhungen begrenzen
Aktuell können Vermieter Modernisierungskosten zu 100 Prozent auf die Mieter umlegen. Wir fordern eine Absenkung auf maximal 50 Prozent — so wie es die SPD-geführte Bundesregierung bereits auf den Weg gebracht hat.
“Schöneweide darf nicht zu einem reinen Schlafstadtviertel für Besserverdienende werden. Wir brauchen eine Durchmischung, die allen Bevölkerungsgruppen gerecht wird”, so Daniel Abbou, Schriftführer der SPD Niederschöneweide/Johannisthal.
Was wir tun
Wir nehmen das Thema Wohnen in jede Bezirksverordnetenversammlung mit. Wir unterstützen Mieterinitiativen und stehen im regelmäßigen Austausch mit der städtischen Wohnungsbaugesellschaft.
Haben auch Sie Probleme mit Ihrem Vermieter oder Fragen zum Mietrecht? Kontaktieren Sie uns — wir helfen gerne weiter oder vermitteln an die zuständige Beratungsstelle.